Der Dienst der Zentralbibliothek soll die Befragung unseres Bücherbestandes erleichtern. (Flavio Roberto Carraro 1994)
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Das Kloster St. Johann und seine Bibliothek

Kapuzinerkloster St. JohannGeschichte:

1652 - 1655 errichtete Johann Maximilian Graf von Herberstein den Augustiner-Eremiten ein Kloster mit Kirche. Dieses Kloster soll auch Wirkungsort des Volkspredigers Abraham a Sancta Clara gewesen sein. Joseph II. ließ die erloschene Pfarre 1786 wieder aufleben, das Kloster wurde 1787 aufgehoben. Die Augustiner-Eremiten wurden 1816 in der Seelsorge vom Weltklerus abgelöst. Mit 1. Mai 1953 wurde die Pfarre und der zur Pfarre gehörige Wallfahrtsort Maria Fieberbründl den Kapuzinern der Wiener Provinz anvertraut. Die Wallfahrtskirche wurde 1954 durch Einfügung eines Querschiffes zwischen Gnadenkapelle und Bethalle zu einem einheitlichen Gotteshaus umgestaltet. Kloster und Pfarrkirche in St. Johann bei Herberstein wurden 1955 außen, die Kirche im Jahr 1968 auch innen restauriert. Seit 1982 ist das ehemalige Klostergebäude "Haus der Frauen". Am 1. September 1986 erfolgt die Betreuung der Pfarre St. Johann durch die Diözese. Die Wallfahrtsseelsorge wird weiterhin von den Kapuzinern wahrgenommen.

Eine Reihe von Druckwerken aus dem Besitz des um 1820 aufgehobenen Augustiner-Eremiten-Klosters St. Johann bei Herberstein wurde in die Ordinariatsbibliothek in Graz gebracht, deren Bestand nach Zusammenlegung mit der Bistumsbibliothek von Seggau in der Diözesanbibliothek Graz aufgegangen ist.

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